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ÖDP-Spitzenkandidat Markus Raschke fordert stärkere Maßnahmen der Politik gegen die Klimaerwärmung

5,65 € - auf diese Zahl reduzierte ÖDP-Bezirksrat und ÖDP-Spitzenkandidat Markus Raschke aus München das Klimapaket der Bunderegierung. Genau 5,65 € beträgt nämlich der Klima-Zuschlag für Flüge bis 2500 km. Und das, so Raschke sei eindeutig zu wenig, um Menschen vom unnötigen Flügen abzuhalten . Als Maßnahme gegen die Klimaerwärmung eindeutig zu wenig !!

ÖDP-Bezirksrat Markus Rascheke beim Online-Vortrag am 28.04.21 mit den Teilnehmern

ÖDP fordert mehr Engagement der Politik, um die Klimaerwärmung zu stoppen

5,65 € - auf diese Zahl reduzierte ÖDP-Bezirksrat und ÖDP-Spitzenkandidat Markus Raschke aus München das Klimapaket der Bunderegierung. Genau 5,65 € beträgt nämlich der Klima-Zuschlag für Flüge bis 2500 km. Und das, so Raschke sei eindeutig zu wenig, um die zunehmende Klimaerwärmung zu stoppen.

Knapp 20 Personen nahmen die Einladung des ÖDP-Kreisverbandes Erding an und nahmen an dem digitalen Vortrag teil.

Markus Raschke berichtete, er stelle ein völliges Politikversagen bezüglich des Kampfes gegen die Klimaerwärmung fest: „Die Politiker an den Schalthebeln der Macht haben „keinen Bock“, den Menschen die Wahrheit zu sagen. Das Ziel der EU-Kommission Europa bis 2050 klimaneutral zu machen enthalte nur eine Botschaft: „Wir machen so weiter wie bisher, sollen sich die Politiker in 50 Jahren darum kümmern!“

Greta Thunberg erinnere ihn an das Kind im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Alle sehen, dass der Kaiser nackt ist, nur das Kind traut es sich zu sagen. „Die Regierungen der Welt sind klimapolitisch nackt“, brachte Raschke es auf den Punkt, „ und Greta Thunberg spricht es aus.“

Raschke ist Mitarbeiter der freien NGO (Nichtregierungsorganisation) „Protect the Planet“ und vertritt Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof von betroffenen Menschen aus mehreren Regionen der Welt, die durch den Klimawandel in ihrer Existenz bedroht sind. Mit eindrücklichen Bildern untermalte er seine Berichte über einen Lavendel-Bauern in Frankreich, dessen Felder Jahr für Jahr in der zunehmenden Sommerhitze verdorren. Er beschrieb die Lebenssituation einer kenianischen Familie, deren Kinder immer weitere Wege für Wasser zurücklegen müssen. Auch eine Jugendgruppe der Samen aus Schweden reichte Klage vor dem Europäischen Gerichtshof ein, weil die Rentiere durch die milderen Winter in ihrem Bestand gefährdet sind. „Dabei reicht nicht nur das Gefühl, vom Klimawandel betroffen zu sein. Wir müssen und können wissenschaftliche Fakten ins Feld führen, um die Klage zu unterfüttern“, erklärte Raschke.

Doch leider wurden die Klagen vor kurzem vom Europäischen Gerichtshof abgewiesen. Aber davon dürfe man sich nicht entmutigen lassen. Zur Zeit gebe es viele solche Klimaklagen auf verschiedenen Ebenen, unter anderem vor dem Bundesverfassungsgericht.


Er hege die stille Hoffnung, dass Gerichtsentscheidungen die Politik in Bewegung bringen. Mit ihnen sei es für Politiker leichter, unbequeme aber „Notwendige“ Entscheidungen zu treffen, wenn Gerichte dazu zwingen.
 

Raschke forderte seine Zuhörer auf, jeder solle in seinem Bereich, das mögliche tun. Im Bezirkstag hatte Raschke z.B. beantragt, in allen Bezirkseinrichtungen in Zukunft Vegane Gerichte anzubieten. Es ist bekannt, dass der Verzicht auf Fleisch einen großen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten kann. Im Bezirkstag stieß die ÖDP mit diesem Vorstoß allerdings auf völliges Unverständnis. Dabei, so Raschke, „wollten wir Ihnen ihr geliebtes Schnitzel gar nicht wegnehmen, sondern nur eine fleischlose Alternative auf der Speisekarte haben….“

Hier weitere interessante Links zum Thema, die Markus Raschke empfiehlt:

Klimablog von Stefan Rahmstorf:  https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/

Einführungsvideo zur Klage "People‘s Climate Case"  :  https://youtu.be/54KqCKLNf8g