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ÖDP-Ortsvorstand im Amt bestätigt - Hochwasserschutz entlang der Sempt nur mit einer Vielzahl an kleineren Maßnahmen zu bewältigen

Wiedergewählt wurde auf der ÖDP-Ortsversammlung am 23.1.2017 im Mayr-Wirt in Erding der komplette Vorstand. Das Foto zeigt von links den Ortsvorsitzenden Wolfgang Reiter, die stellvertretende Ortsvorsitzende Christina Treffler und die Beisitzer Stephan Treffler und Eva Döllel.

Ebenfalls wiedergewählt wurde als Beisitzer Helmut Trinkberger, der zudem zum Thema "Hochwasserschutz für die Anwohner des Sempttales" referierte. Vehement forderte er dabei alle Gemeinden entlang der Sempt auf, bereits jetzt mit Hochwasserschutzmaßnahmen in ihrem Bereich zu beginnen. Als Beispiele nannte er die Wiederherstellung von verschwundenen Gräben und die Renaturierung und Entschlammung von Gräben und Bächen. Anhand von Fotos aus der Salzburger Region und entlang der Isar zeigte er auf, wie die Fließgeschwindigkeit von Bächen und Flüssen reduziert werden kann und so die Spitzen bei Hochwasserereignissen abgemildert werden können. Durch eine Vielzahl von kleinen Maßnahmen könne so ein geplanter Damm auf dem Gemeindegebiet von Wörth deutlich kleiner ausfallen als die bisher geplanten 3,70m Dammhöhe. Mit berücksichtigen sollten die Gemeinden beim Hochwasserschutz auch die über 70 sowieso geplanten Bau- und Strukturmaßnahmen, die laut EU-Wasserrahmenrichtlinie bis 2027 entlang der Sempt umzusetzen seien. Erst, wenn klar ist, welche kleinen Maßnahmen von den Semptgemeinden tatsächlich umgesetzt würden, könne eine endgültige Berechnung erfolgen , wie hoch ein Damm auf dem Wörther Gemeindegebiet tatsächlich sein müßte, um letzlich Schutz vor einem sogenannten Jahrhundertwasser zu bieten. Der ebenfalls anwesende Erdinger Hochwasserreferent Burkhard Köppen  erläuterte am Beispiel einiger Gräben in Erding, daß auch die Stadt Erding bereits dabei sei, ihren Teil zum Hochwasserschutz beizutragen.

Schließlich plädierte Trinkberger für eine intensive Zusammenarbeit aller Gemeinden mit dem Wasserwirtschaftsamt, weil nur hier die nötige Fachkompetenz vorhanden sei. Allerdings, so Trinkberger, sei im Wasserwirtschaftsamt eine personelle Aufstockung dringend nötig. Ansonsten stehe zu befürchten, daß bei der Vielzahl an nötigen Planungen die ein oder andere Gemeinde zu kurz komme...

 

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