Pressemitteilung
Treffler für Erhalt des Krankenhauses in Dorfen, Verbesserung der Notaufnahme in Erding, Mobilität neu denken, günstigere Mieten und mehr regenerative Energien durch Bürgergenossenschaften
Die Landratskandidatin der Ökologisch-Demokratischen Partei ÖDP stellte sich am Montag, dem 2.2.26 um 19.30 den Dorfener Bürgern vor.
Der Dorfener Stadtrat Walter Zwirglmaier (r) und der Erdinger Kreisrat Wolfgang Reiter (mitte) unterstützten Christina Treffler bei ihrer Vorstellung in Dorfen. Christina Treffler ist 45 Jahre alt, verheiratet, hat 2 Kinder und ist seit 2014 Mitglied des Erdinger Kreistags, war von 2015 – 2018 ÖDP-Fraktionsvorsitzende und ist seit 2020 stv. Fraktionsvorsitzende. Sie arbeitet derzeit als Realschullehrkraft in Oberding
Erhalt des Krankenhauses in Dorfen
Als einen ihrer Schwerpunkte benannte Frau Treffler den Erhalt des Dorfener Klinikums und die Weiterentwicklung des Klinikums Landkreis Erding. Der Versuch, im Haus in Dorfen die Geriatrie zu etablieren, erwies sich als Fehler, weil die vom Bund geforderte Arztbesetzung am Standort Dorfen nicht langfristig gewährleistet werden konnte.
Für Erding forderte sie eine Verbesserung der Notaufnahme und den Erhalt der Geburtenstation, der Gynäkologie, der Chirurgie, der Inneren Medizin und der Kardiologie. Dazu werden vom Bund ständig steigende Vorgaben für Operationen in bestimmten Bereichen gefordert. Hier, so Treffler, sei dringend die Kooperation mit anderen Kliniken anzustreben. Hier wurde in den letzten 6 Jahren viel Zeit einfach vergeudet.
Auch im Bereich der Digitalisierung, der Umsetzung der elektronischen Patientenakte hinke das Klinikum Landkreis Erding deutlich der Entwicklung hinterher. Dagegen unterstütze sie ausdrücklich den Vorschlag, im Erdinger Haus eine Kinderklinik zu etablieren.
Mobilität anders denken
Beim Öffentlichen Personennahverkehr forderte Treffler, die Mobilität anders zu denken. Immer, wenn Buslinien wieder neu ausgeschrieben werden, muss auch neu überlegt werden wie Linien attraktiver gestaltet werden können. Sie fordert nicht wie Landrat Bayerstorfer, den Ausstieg aus der Fläche, sondern die Finanzierung von Expressbussen und Ruf-bussen.
Der starke Anstieg der Kosten des ÖPNV ist auch begründet durch die Finanzierung des Deutschlandtickets und des 365-Euro Tickets und ist daher nicht den Kommunen anzulasten. Auch andere Formen der Mobilität wie z.B. Car-Sharing seien auszubauen. Grundsätzlich stehe die ÖDP nicht für den Neubau zusätzlicher Straßen.
Neubau von Wohnungen Ankurbeln über die Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises
Die Mieten im Landkreis Erding sind für viele Menschen nicht mehr finanzierbar. Angeblich fehlen im Landkreis Erding ca 5000 Wohnungen. Hier forderte die Landratskandidatin Treffler, die Wohnungsbau- und Grundstücksgesellschaft Erding wieder zu aktivieren, um in Kooperationen mit den Gemeinden wieder stärker tätig zu werden.
Regenerative Energien erhöhen durch Bürgergenossenschaften
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Landratskandidatin Treffler der Ausbau der regenerativen Energien im Landkreis. Hier habe man im Vergleich zu den Landkreisen Ebersberg und Freising praktisch 10 Jahre verloren. Für die Erstellung solcher Anlagen forderte sie Bürgergenossenschaften. Dies, so Treffler, würde auch die Zustimmung zu solchen Projekten deutlich erhöhen.
Für die Regionalmarke „echt Erding“ wünschte sich Frau Treffler mehr Unterstützung im Marketing durch gezielte Aktionen. Jedes Jahr 60.000€ für die grüne Woche in Berlin auszugeben sei hier aber der falsche Weg.

